Tresore und Versicherungen – die wichtigsten Antworten auf einen Blick

Tresor Versicherung - praktischer Tresor mit Innenfach
Innenfächer helfen bei der gesonderten Aufbewahrung von Bargeld und Dokumenten

Eine Hausratversicherung gehört zu den Versicherungen, die in keinem Haushalt fehlen dürfen. Da diese auch Diebstahlsschäden beispielsweise für Bargeld abdeckt, verzichten viele Privatpersonen auf die Anschaffung eines Tresores. Doch das ist nur bis zu einer gewissen Grenze möglich.

Ab bestimmten Geldmengen fordern Versicherungen Tresore, die über einen angemessenen Einbruchsschutz verfügen und in diesem Zusammenhang kommen viele Fragen auf. Deswegen haben wir uns die Zeit genommen, Sie hier über die häufigsten Fragen zu Tresor, Versicherung und co. aufzuklären.

Wann ist ein Tresor für den Versicherungsschutz notwendig?

Für Schäden durch Diebstahl oder Brand haftet in der Regel die Hausratversicherung. Das tut Sie jedoch nur bis zu einer bestimmten Obergrenze – wird diese überschritten, weil Sie zum Beispiel größere Mengen an Bargeld oder Wertgegenständen aufbewahren, macht es Sinn, über die Anschaffung eines Tresors nachzudenken.

Die konkreten Limits sind je nach Vertragsbedingungen unterschiedlich, aber welche Beträge in der Regel auch ohne Tresor versichert sind, sehen Sie in dieser Übersicht:

 

Art der Wertsachen

ohne Tresor versichert bis

Bargeld, inklusive Geldkarten

1.000€

Wertpapiere (Sparbücher, Urkunden)

3.000€

sonstige Wertgegenstände (Schmuck, Edelsteine,
Sammlerstücke, Münzen, Gold- und andere Wertmetalle)

20.000€

Welchen Tresor fordern Versicherungen?

Nicht jedes Behältnis erfüllt die anspruchsvollen Anforderungen, den Versicherungen an Tresore stellen. Um auf der sicheren Seite zu sein, muss man in jedem Fall zu einem durch den VdS zertifizierten Tresor greifen. Diese erkennt man an einer blauen Plakette an der Türinnenseite.

VdS zertifizierte Tresore unterscheiden sich allerdings auch untereinander in ihrer jeweiligen Sicherheitsstufe, die ebenfalls auf der Plakette vermerkt ist. Welche Sicherheitsstufe in den Augen der Versicherungen für einen Tresor angemessen ist, können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.

 

Tresor Sicherheitsstufe

Höchstgrenze der Versicherungssumme für Privatpersonen*

Grad 0

40.000€

Grad I

65.000€

Grad II

100.000€

Grad III

200.000€

Grad IV

400.000€

Grad V

nach Absprache

Grad VI

nach Absprache

*Verdoppelung der Versicherungssumme bei Anschluss des Tresores an eine zertifizierte Einbruchmeldeanlage

 

Man sieht also, schon mit dem einfachsten Tresor versichern Sie in etwa die doppelte Summe.

In jedem Fall ist aber eine Kontaktaufnahme mit Ihrer Versicherung unerlässlich, wenn Sie größere Mengen Bargeld oder Wertsachen in Ihrem Tresor versichern möchten. Hat der verwendete Tresor eine höhere Sicherheitsstufe, als erforderlich ist, lassen sich dadurch oft günstigere Versicherungskonditionen aushandeln.

Tresore und Versicherungen: Die Details nicht vergessen

Abgesehen von der richtigen Kombination von Wertschutzschrank und Sicherheitsklasse, spielt auch die Aufstellung des Tresors eine zentrale Rolle für die Versicherung. Denn die Versicherung übernimmt den Schaden nur, wenn der Tresor entsprechend der beigelegten Montageanleitung installiert wurde.

Dazu gehört, dass freistehende Tresore unter 1.000kg Eigengewicht verankert werden müssen, um einen Abtransport zu verhindern. In Fällen von Wandtresoren müssen Sie hingegen darauf achten, dass jede Seite des Tresores von einer mindestens 10cm starken Mauer (Beton oder ein gleichwertiges Material) umgeben ist.

Wenn Sie noch Fragen rund um Tresore und Versicherungen haben, beraten wir Sie gerne. Nehmen Sie einfach telefonisch Kontakt mit uns auf oder schildern Sie uns Ihr Anliegen per Kontaktformular. Wir melden uns bei Ihnen.

 

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